Samstag, 13. September 2014

747 Farewell, oder: Wie ich für ein paar Stunden Pilotin wurde ( 13.09.2014 )

 Air New Zealand mistet ihre Flotte aus. Es werden, bzw wurden alle 747 verkauft, um Platz für neue und bessere Flugzeuge zu schaffen.
Jetzt wurde auch die letzte 747 Übergabe-bereit gemacht und ein kleines Event aus der Verabschiedung jener letzten Maschine gemacht. Mit etwas Vitamin B konnte man dieses ganz einfach besuchen und sich nochmal die 747 komplett, inklusive Cockpit angucken.
Die Chance habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Gestärkt mit einem warmen Kakao gings auf das doch etwas windige, weil direkt am Meer gelegene Airportgelände und zur 747.




















In der Boing 747 durfte man sich frei bewegen. Man konnte einen kurzen Plausch mit den Piloten halten und durfte auch ins Cockpit und kurz Pilot spielen. Das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen!





Es begrüßt Sie ihre heutige Pilotin.. Hallo aus dem Cockpit!


Donnerstag, 11. September 2014

Narrow Neck Beach ( 11.09.2014 )

Da heute so wunderschönes Wetter war, bin ich einfach mal losgezogen und bin dem Schild "Narrow Neck Beach", an dem ich jeden Morgen vorbei fahre, gefolgt.
Und das war eine gute Idee!
Vom sehr idyllisch gelegenen Strand hat man einen super Blick auf Rangitoto Island, eine Insel, die ein alter Vulkan ist. Am Strand findet man auch immer wieder Lava-Steine.
Es lohnt den Strand bei Ebbe zu besuchen, da man dann noch unter den Klippen wandern kann und alle möglichen und unmöglichen Dinge finden kann.
















Zum Beispiel Narwal-Hörner, oder zumindest Hörner oder Stöcke, oder was auch immer, die sich gut zum Narwall-Krawall spielen eignen würden.
Leider passt das nicht in meinen Koffer!





 Oder komische alte "Türmchen", die kleiner als ich sind.
Ich vermute, dass das irgendwas mit dem alten Fort, das auf der Klippe steht zu tun hat, oder hatte.
Wer bessere Ideen hat: Immer her damit!



 Oder man findet Ganesha am Strand.
Ganesha, ein Gott der sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus und Jainismus verehrt wird, ist der Gott und "Herr der Hindernisse", der sowohl Hindernisse schafft, als sie auch aus dem Weg räumt. Ganesha ist ein alter Schelm, der gerne Streiche spielt. Ein wahrer Tunichtgut!
Wer Glück, Erfolg oder gutes Gelingen für den Weg oder den Anfang einer neuen Unternehmung, beispielsweise einer Reise braucht, ruft diesen, für Neuanfang stehenden und Weisheit und Intelligenz verkörpernden Gott an.



Mittwoch, 10. September 2014

Devonport ( 08.09.2014 )

Devonport, gegründet 1840 und 1859 nach der südenglischen Stadt in der Grafschaft Devon benannt, ist eine der ältesten Vorstädte Aucklands, im ersten und zweiten Weltkrieg ein strategisch wichtiger Verteidigungspunkt und ist noch heute Hauptstandort der neuseeländischen Flotte.
Bekannt ist der malerische Ort Devonport jedoch hauptsächlich wegen seiner Architektur und seinen gut erhaltenen viktorianischen und edwardianischen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, sowie seinen Unmengen an Cafes. Deshalb, und wegen der hohen Dichte an Britten, die in Devonport leben, wird der Ort von einigen Einheimischen auch gerne Little Britania genannt.

In Devonport bin ich zunächst etwas umhergewandert und habe mir die alten Villen angeguckt, bevor ich einen der beiden Vulkane von Devonport, Mount Victoria, erklommen habe. Von dort oben hat man einen wunderbaren rund um Blick über Auckland und seine Vororte!





 

Montag, 8. September 2014

Rotorua, Huka Falls und Whakapapa ( 04. - 07.09.2014 )



Rotorua, die Schwefelstadt. Die Stadt in der ich beinahe gelandet wäre. Die Stadt, die weltweit mit die höchste Dichte an geothermalen Areas hat. Rotorua, Roto-Vegas, die Actionstadt.
Action bietete der Tag zu genüge: Mini-Golf; ein Rennen in den Schwebbs, einer mit Fahrradantrieb ausgestatteten Schwebebahn, einmalig auf der Welt; Jet-Boot fahren und im X-treme Fall schweben.

Dann die Hot Pools und die Mud Pools bewundern und gekonnt den durchdringenden Schwefelgeruch, der über der ganzen Stadt liegt, an seinen Pools und Geysiren aber natürlich stärker ist, ignorieren. 
 



















Weiter ging es in Richtung Whakapapa (sprich: Fackapapa).
Auf dem Weg dahin noch schnell Huka Falls besucht, die meistbesuchte natürliche Atraktion Neuseelands. Die Huka Falls sind zusätzlich durch einen Mord Ende der 80er-Jahre zu trauriger Berühmtheit gekommen.













Vorbei am Lake Taupo, den größten Süßwassersee in Australasien. Lake Taupo liegt im Krater eines Vulkanes, der vor über 300 000 Jahren das erste Mal ausbrach.

Weiter nach Whakapapa, in Neuseelands höchstes Hotel und zum Ski fahren auf Mount Ruapehu, der höchste Vulkan Neuseelands und gleichzeitig der höchste Punkt der Nordinsel.
Fun Fakt: DerVulkan Ruapehu war in der dritten Verfilmung von Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien ein Schauplatz für Modor und für den Mount Doom.
Herr der Ringe Fans werden hier den Schicksalsberg erkannt haben..











Donnerstag, 4. September 2014

Orientation days

Am 2. und 3. September war ich auf den Orientation Days in Auckland, die von der neuseeländischen Partneragentur veranstaltet werden.
Wir waren 7 AuPair Mädels, die alle zusammen mit der Eigentümerfamilie von Playschool in einem großen Haus gelebt haben.
Tagsüber hatten wir Seminare, die uns auf unsere Tätigkeit als AuPairs und auf das Leben in Neuseeland vorbereiten sollten.
Die Zeit abends war zur freien Verfügung und wurde meistens zum JetLag auskurieren genutzt, oder um mit der sehr netten Familie abzuhängen. Der Sohn, Rico Bearman, ist mehrmaliger BMX Weltmeister und auch die Tochter Mikayla ist nicht schlecht.
Es waren schöne zwei Nächte und echt nette Mädels!
Heute nachmittags gehts weiter nach Rotorua, wo ich mit meiner Familie auch Ski fahren werde. Ich freu mich schon drauf!

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 Alien-Ortungs-Schüsseln

Montag, 1. September 2014

Reise und Ankunft

Am 29. August um 22 Uhr ging mein Flieger nach Singapur.
Nachdem ich mich von meinen Eltern, Jule und Stefan verabschiedet hatte, saß ich mit gemischten Gefühlen rum und wartete darauf, dass ich endlich boarden konnte.
Nachdem die First und die Business Class geboardet hatten, durfte auch ich endlich ins Flugzeug. Der Flug war eher durchwachsen, ich saß in der letzten Reihe und wurde ziemlich durchgeschüttelt.. Die Stewardessen (heißt so die Mehrzahl von Stewardess?) bei Singapore Airlines waren richtig freundlich und haben mich auch nach der Landung in Singapore unterstützt, damit ich nach meinem 5-stündigen Zwischenstopp am Flughafen in Singapur zum richtigen Gate komme.
Der Flughafen in Singapur ist richtig angenehm! Man bekommt kostenloses Wasser und W-LAN. Auch die Aufenthaltbereiche sind gemütlich und durch den großflächig verlegten Teppich ist es angenehm ruhig und entspannt.
Nachdem ich mir etwas Wasser geholt hatte und mir etwas zu essen gekauft hatte, habe ich mich auf die Suche nach dem Schmetterlingsgarten gemacht. Obwohl er eigentlich gut ausgeschildert (zumindest von Gate B kommend) ist, bin ich erstmal am Schild vorbei gewandert, da man es von Gate A kommend nicht wirklich gut sehen konnte. Schlussendlich konnte ich ihn aber trotzdem finden..
-Leider sind die Bilder etwas unscharf geworden-

Nach dem Schmetterlingsgarten habe ich noch einen kurzen Zwischenstopp bei den Kois gemacht und bin dann weiter zu den Sesseln, die ich schon bei der Suche nach dem Schmetterlingsgarten gesehen hatte.




Bei den Sesseln habe ich zwei deutsche Mädels kennengelernt, die ebenfalls als AuPair bzw. DemiPair nach Melbourne bzw. nach Wellington gehen.

Nach meinem Aufenthalt in Singapur folgte der nächste Flug. Von Singapur nach Auckland sind es 10 Stunden Flug, wieder durch die Nacht, und zum Glück hatte ich einen besseren Sitzplatz als zuvor, einen Fensterplatz relativ direkt hinter dem Flügel.
Auf diesem Flug habe ich irgendwo über Australien das erste Mal und wegen dem wunderschönen Wetter in Auckland bisher auch zum einzigen Mal den Sternenhimmel der südlichen Hemisphäre gesehen.
Das war unglaublich flashig! Unter mir 10 058 Meter rabenschwarze Nacht, bis zum Boden und über und neben mir die Sterne. Unheimlich viele und alle mir unbekannt. Kein großer Wagen, kein Sommerdreieck, kein Schwan, kein Orion, kein nichts. Nur irgendwelche Lichtpunkte in irgendwelchen Formationen angeordnet, die ich nicht kenne.
Nach etwas Schlaf flogen wir in den Sonnenaufgang. Das war ein unbeschreiblich cooles Gefühl, wenn neben, über und hinter einem noch die Sterne blitzen und es vorne langsam hell wird, die Dämmerung aufkommt und sich irgendwann die Sonne blicken lässt..
Kaum hatten wir Australien überflogen, folgte lange, lange, lange, lange Zeit nur Meer und ein paar Wolkentupfen, die unter einem hinweg glitten.
Beim Anflug auf Neuseeland machte Aotearoa, wie die Maori ursprünglich nur die Nordinsel bezeichneten (der Name hat sich jedoch für gesamt Neuseeland durchgesetzt), seinen Namen alle Ehre: Land der langen weißen Wolke. Bei unserem Anflug war, bis wir zum Sinkflug angesetzt haben, nichts als eine riesige weiße Wolke zu sehen!

In Auckland gelandet, durfte man erstmal durch den Zoll und die Biosecurity Area.
Neuseeland hat ziemlich strenge Einfuhrregelungen für Essen und besonders für potentielle Gefahren für das neuseeländische Ökosystem, das auf Grund seiner Abgelegenheit einige nur auf Neuseeland heimische Tiere und Pflanzen hervor gebracht hat.

Nachdem diese passiert waren, konnte ich endlich zu meiner Gastfamilie und in mein neues Zuhause!




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Everybody want's to be an astronaut and take a long, tall trail into the stars.
Everybody wants to show a brother what they got.
Everybody wants to be an astronaut.