Freitag, 19. September 2014

Astronauten

Ich möchte nur schnell einige meiner Freunde und Leser daran erinnern, dass jeder gerne ein Astronaut wäre.

Das Wochenende werde ich in Wellington, der Hauptstadt von Neuseeland verbringen. Fotos und Bericht folgen dann vermutlich am Montag!

Mittwoch, 17. September 2014

North Head / Maungauika ( 15.09.2014 )

Der Tag begann mit richtig schönen Regen und ich hatte mich schon darauf eingestellt, das Haus nicht öfters zu verlassen als notwendig, als der Himmel doch nochmal aufklarte und es doch angenehm warm wurde.
Also fuhr ich nach Devonport um mir dort das Navy Museum (das ich ziemlich langweilig fand) und North Head Historic Reserve anzugucken.

Blick vom Navy Museum auf Mount Victoria
Blick vom Navy Museum auf die
Skyline von Auckland




















Maungauika, wie der Vulkan von den Maori genannt wurde, war einst ein pa (= eine befestigte Maorisiedlung, die üblicherweise auf einer Hügelkuppe liegt) dieser. Heute ist er eine Art Festung mit Marinepräsenz auf dem allerlei Kanonen und andere militärische Gebäude stehen.
















In Folge der "Russian Scares" von 1884 - 1886 wurde aus North Head Fort Cautley und der Vulkan wurde mit Tunneln durchzogen. Diese Tunnel und auch die anderen Verteidigungsanlagen wurden im ersten und zweiten Weltkrieg weiter ausgebaut und sind heute größtenteils frei zugänglich.
Es gibt vorgeschlagene Routen durch die Tunnel von North Head, für die jedoch eine gute Taschenlampe hilfreich sein könnte.
Und ja, ich habe keine gute Taschenlampe mit nach Neuseeland genommen und ja, das war vielleicht doch ein Fehler, wie mir bereits in Deutschland vorrausgesagt wurde. Für North Head hatte ich nur eine rießige Taschenlampe von hier mit, deren Lichtkegel und -ausbeutung im Verhältnis zu ihrer Größe jedoch sehr mickrig war.









Als ich einen der Pfaden auf North Head gefolgt bin, habe ich einen kleinen, einsamen und schönen Strand mit Blick auf den Rangitoto gefunden.
Das Wasser war aber noch etwas kalt - ich war nur mit den Füßen drinnen!







Viele der Wege auf North Head führen entweder genau unter den Klippen entlang, oder sind, wie dieser hier, in den Stein reingemeiselt und oft erst auf den zweiten Blick zu erspähen.


Hier sieht man ein altes Gebäude, dass zum größten Teil innerhalb des Berges liegt.
Dieser, zum größten Teil außerhalb des Vulkan liegende Fortsatz war mit Gerätschaften bestückt, die feindliche Schiffe ausfindig machen sollte und eine Scheinwerferanlage, mit der das feindliche Schiff angestrahlt werden sollte.





Blick aus einem Bunker-Dings hinaus.





Mehr Bilder von Bunker-Dingsis und im Vulkan liegenden Gebäuden.

Samstag, 13. September 2014

747 Farewell, oder: Wie ich für ein paar Stunden Pilotin wurde ( 13.09.2014 )

 Air New Zealand mistet ihre Flotte aus. Es werden, bzw wurden alle 747 verkauft, um Platz für neue und bessere Flugzeuge zu schaffen.
Jetzt wurde auch die letzte 747 Übergabe-bereit gemacht und ein kleines Event aus der Verabschiedung jener letzten Maschine gemacht. Mit etwas Vitamin B konnte man dieses ganz einfach besuchen und sich nochmal die 747 komplett, inklusive Cockpit angucken.
Die Chance habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Gestärkt mit einem warmen Kakao gings auf das doch etwas windige, weil direkt am Meer gelegene Airportgelände und zur 747.




















In der Boing 747 durfte man sich frei bewegen. Man konnte einen kurzen Plausch mit den Piloten halten und durfte auch ins Cockpit und kurz Pilot spielen. Das habe ich mir natürlich nicht zweimal sagen lassen!





Es begrüßt Sie ihre heutige Pilotin.. Hallo aus dem Cockpit!


Donnerstag, 11. September 2014

Narrow Neck Beach ( 11.09.2014 )

Da heute so wunderschönes Wetter war, bin ich einfach mal losgezogen und bin dem Schild "Narrow Neck Beach", an dem ich jeden Morgen vorbei fahre, gefolgt.
Und das war eine gute Idee!
Vom sehr idyllisch gelegenen Strand hat man einen super Blick auf Rangitoto Island, eine Insel, die ein alter Vulkan ist. Am Strand findet man auch immer wieder Lava-Steine.
Es lohnt den Strand bei Ebbe zu besuchen, da man dann noch unter den Klippen wandern kann und alle möglichen und unmöglichen Dinge finden kann.
















Zum Beispiel Narwal-Hörner, oder zumindest Hörner oder Stöcke, oder was auch immer, die sich gut zum Narwall-Krawall spielen eignen würden.
Leider passt das nicht in meinen Koffer!





 Oder komische alte "Türmchen", die kleiner als ich sind.
Ich vermute, dass das irgendwas mit dem alten Fort, das auf der Klippe steht zu tun hat, oder hatte.
Wer bessere Ideen hat: Immer her damit!



 Oder man findet Ganesha am Strand.
Ganesha, ein Gott der sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus und Jainismus verehrt wird, ist der Gott und "Herr der Hindernisse", der sowohl Hindernisse schafft, als sie auch aus dem Weg räumt. Ganesha ist ein alter Schelm, der gerne Streiche spielt. Ein wahrer Tunichtgut!
Wer Glück, Erfolg oder gutes Gelingen für den Weg oder den Anfang einer neuen Unternehmung, beispielsweise einer Reise braucht, ruft diesen, für Neuanfang stehenden und Weisheit und Intelligenz verkörpernden Gott an.



Mittwoch, 10. September 2014

Devonport ( 08.09.2014 )

Devonport, gegründet 1840 und 1859 nach der südenglischen Stadt in der Grafschaft Devon benannt, ist eine der ältesten Vorstädte Aucklands, im ersten und zweiten Weltkrieg ein strategisch wichtiger Verteidigungspunkt und ist noch heute Hauptstandort der neuseeländischen Flotte.
Bekannt ist der malerische Ort Devonport jedoch hauptsächlich wegen seiner Architektur und seinen gut erhaltenen viktorianischen und edwardianischen Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, sowie seinen Unmengen an Cafes. Deshalb, und wegen der hohen Dichte an Britten, die in Devonport leben, wird der Ort von einigen Einheimischen auch gerne Little Britania genannt.

In Devonport bin ich zunächst etwas umhergewandert und habe mir die alten Villen angeguckt, bevor ich einen der beiden Vulkane von Devonport, Mount Victoria, erklommen habe. Von dort oben hat man einen wunderbaren rund um Blick über Auckland und seine Vororte!





 

Montag, 8. September 2014

Rotorua, Huka Falls und Whakapapa ( 04. - 07.09.2014 )



Rotorua, die Schwefelstadt. Die Stadt in der ich beinahe gelandet wäre. Die Stadt, die weltweit mit die höchste Dichte an geothermalen Areas hat. Rotorua, Roto-Vegas, die Actionstadt.
Action bietete der Tag zu genüge: Mini-Golf; ein Rennen in den Schwebbs, einer mit Fahrradantrieb ausgestatteten Schwebebahn, einmalig auf der Welt; Jet-Boot fahren und im X-treme Fall schweben.

Dann die Hot Pools und die Mud Pools bewundern und gekonnt den durchdringenden Schwefelgeruch, der über der ganzen Stadt liegt, an seinen Pools und Geysiren aber natürlich stärker ist, ignorieren. 
 



















Weiter ging es in Richtung Whakapapa (sprich: Fackapapa).
Auf dem Weg dahin noch schnell Huka Falls besucht, die meistbesuchte natürliche Atraktion Neuseelands. Die Huka Falls sind zusätzlich durch einen Mord Ende der 80er-Jahre zu trauriger Berühmtheit gekommen.













Vorbei am Lake Taupo, den größten Süßwassersee in Australasien. Lake Taupo liegt im Krater eines Vulkanes, der vor über 300 000 Jahren das erste Mal ausbrach.

Weiter nach Whakapapa, in Neuseelands höchstes Hotel und zum Ski fahren auf Mount Ruapehu, der höchste Vulkan Neuseelands und gleichzeitig der höchste Punkt der Nordinsel.
Fun Fakt: DerVulkan Ruapehu war in der dritten Verfilmung von Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien ein Schauplatz für Modor und für den Mount Doom.
Herr der Ringe Fans werden hier den Schicksalsberg erkannt haben..